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Es gibt so etwas wie eine Invasion des Raums durch den Blick, wobei jede Existenz erst durch den Austausch der Blicke entsteht. Spielt diese Einsicht eine Rolle im Dialog mit Kunst? Ja, ganz klar. Neben Sartres Texten gibt es die Memoiren In den besten Jahren von Simone de Beauvoir, in denen sie episodisch die Treffen zwischen Giacometti und Sartre beschreibt, aber auch zeigt, wie intensiv Sartre Giacometti zuhörte. Daneben machte Maurice Merleau-Ponty seine Studien, ohne Giacometti gekannt zu haben, denn er traf ihn erst nach dem Krieg. Den Rest des Beitrags lesen »

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Breton ist ja auch so etwas wie der Dialogführer zwischen Künstlern und Literaten, oder? Ganz gewiß, er ist ein großer Fährmann und Vermittler zwischen Kunst und Literatur. Unabhängig davon, daß Breton Le surrealisme et la peinture schrieb, verfolgte er in L’amourfou die gesamte Genese von Giacomettis sehr bedeutsamer Skulptur L’objet invisible von 1934. Den Rest des Beitrags lesen »

Der öffentliche Raum
Was nimmt uns mit, was kann uns noch berühren? Auf der Suche nach Kunst verliert man sich gerne in Details. Oft unverständlich und verworren gibt uns die Kunst Rätsel auf und soll unsere Gedanken beflügeln. Welcher Raum für welche Kunst geeignet ist kann niemand so recht beantworten. Hat die Kunst den öffentlichen Raum gewählt nimmt sie alle mit und öffnet sich für jedermann. Die Raum-Installationen von Ralph Ueltzhoeffer und Laura May erheben den Anspruch des schnell verständlichen und funktionieren in Bruchteil von Sekunden. Unsere Zeit verlangt geradezu nach schnellen Lösungen. Das vorbeihetzen an einem Schaufenster, der Klick im Internet… Die Textportraits sind klare Botschaften und sollten Beachtung finden. New York 2008, das Schaufenster eines Cafes, der Ground Zero sowie zahlreiche U-Bahn Stationen umfunktioniert zu Orten einer Ausstellung. Eine Ausstellung für jeden, weg von angestaubten, elitären Einrichtungen hin zum Betrachter, hin zur Kunst eben.

New York - Installation

Textportrait „Missing“ Den Rest des Beitrags lesen »

Ich weiß nicht, ob Sie Freuds Zeichnungen kennen. Sie sind ungeschickt, hier so etwas wie ein Fleck, oben das Bewußtsein und unten das Es. Nach und nach verbesserte er seine Zeichnungen. Philosophie und Literatur – Ja, im Grunde handelt es sich um Systeme psychischer Mechanismen im Kontakt mit dem durch das Bewußtsein dargestellten Außen, dabei ist die Verdrängung durch so etwas wie einen nach unten führenden Kanal angedeutet. La pointe ä l’oeil kommt einem vor wie ein auf Freuds Text Den Rest des Beitrags lesen »

Kultur und Allgemeines: ARTLEIB Düsseldorf, Christoph Knecht – Gert & Uwe Tobias – Kunstausstellung mit dem Titel: (o.T.) Termine: Zeitraum der Ausstellung: 07.11.08 – 19.12.08. Künstlerbiografie sowie Kunsttexte, Inspiration und Medien über Christoph Knecht – Gert & Uwe Tobias: Den Rest des Beitrags lesen »

Für ihn war es unmöglich, einen Kopf wie eine Kugel zu gestalten, denn ihm war klar, daß man die Leute nie wie Kugeln sieht, denn die Figuren verkleinern sich in der Perspektive. Aber kaum anwesend, haben sie eine größere Ausstrahlung als etwa Kugeln. Wenn man die Texte sieht, ist evident, daß er an dieser Stelle war. Es handelt sich um ein punctum im Sinne von Joseph Kosuth, der annimmt, daß es das nur in der Fotografie gibt. Den Rest des Beitrags lesen »

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