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Es gibt so etwas wie eine Invasion des Raums durch den Blick, wobei jede Existenz erst durch den Austausch der Blicke entsteht. Spielt diese Einsicht eine Rolle im Dialog mit Kunst? Ja, ganz klar. Neben Sartres Texten gibt es die Memoiren In den besten Jahren von Simone de Beauvoir, in denen sie episodisch die Treffen zwischen Giacometti und Sartre beschreibt, aber auch zeigt, wie intensiv Sartre Giacometti zuhörte. Daneben machte Maurice Merleau-Ponty seine Studien, ohne Giacometti gekannt zu haben, denn er traf ihn erst nach dem Krieg. Den Rest des Beitrags lesen »

Für ihn war es unmöglich, einen Kopf wie eine Kugel zu gestalten, denn ihm war klar, daß man die Leute nie wie Kugeln sieht, denn die Figuren verkleinern sich in der Perspektive. Aber kaum anwesend, haben sie eine größere Ausstrahlung als etwa Kugeln. Wenn man die Texte sieht, ist evident, daß er an dieser Stelle war. Es handelt sich um ein punctum im Sinne von Joseph Kosuth, der annimmt, daß es das nur in der Fotografie gibt. Den Rest des Beitrags lesen »